Ich sag’s einfach mal, wie das Leben so spielt: Manchmal ist alles Scheiße. Mir jedenfalls ging’s kürzlich wieder so: Letzte Woche erhielt ich eine E-Mail mit Vorwürfen, die mich echt aus den Socken gehauen haben. Ich fühlte mich hinterhältig angegriffen, verletzt und total ungerecht behandelt.

Früher hätte ich bei emotionalen Ungleichgewicht direkt zu Kuchen, Schokolade oder Keksen gegriffen oder wäre spontan shoppen gegangen, um mich umgehend besser zu fühlen. Kompensation galore!

Hauptsache, es lenkte mich davon ab, wie ich mich wirklich fühlte.

via GIPHY

 

Diesmal hab ich es anders gemacht – und ich verrate dir sehr gern wie. Die einzelnen Schritte klingen lächerlich einfach, ich weiß. Die gute Nachricht ist: Sie funktionieren wirklich.

Die schlechte: Ganz so einfach ist es nicht, nicht doch immer mal wieder in die alten Verhaltensmuster zurück zu fallen. Es hilft dann auf jeden Fall, keine Schokolade im Haus zu haben oder die Tafel einfach zu verputzen, mit Selbstliebe auf sich selbst zu schauen und die fünf Schritte einfach wieder von vorn zu beginnen.

Fühlst du dich emotional gerade so richtig bescheiden? Wunderbar, dann können wir ja loslegen!

Alles Scheisse?

Fünf wirkungsvolle Tipps statt Frustessen, wenn alles Scheiße ist:

1. Atmen

Atme mehrmals tief in den Bauch und denk dir beim Ausatmen: Auch das geht vorbei.

 

2. Umarmen

Auch wenn sie extrem gestresst, total verliebt oder gerade frisch Eltern geworden sind: Wirklich gute Freunde (und natürlich dein/e Partner/in) haben immer Zeit für dich, wenn es wirklich wichtig ist.

Sag ihnen, dass du spontan ihre Unterstützung benötigst, erkläre die ernste Situation und sieh zu, dass du eine lange, feste Umarmung bekommst.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass eine Umarmung der schnellste Weg ist, um Oxytcin in deinem Körper freizusetzen. Oxytocin, auch als “Liebesdroge” bekannt, beruhigt dein Nervensystem und verstärkt positive Gefühle – vor allem bei Frauen (sorry, guys).*

 

3. Sporteln

Geh eine Runde laufen, schwimm ein paar Bahnen, spiel Fangen, schlag auf einen Boxsack ein, übe Yoga, fahr so schnell wie möglich Fahrrad … sieh zu, dass du in Bewegung kommst und dass dein Körper Endorphine – so genannte Glückshormone – freisetzt.

Auch wenn dir jetzt gerade nicht danach ist, Sport zu treiben (was wahrscheinlich so sein wird): Schwing dich trotzdem in dein entsprechendes Outfit und los geht’s! Ein längerer Spaziergang tut’s auch. Am besten, du verabredest dich mit einer Sportskanone, die dich mitzieht.

Es geht kein Weg daran vorbei, dass es dir nach dem Sport besser geht. Bewegung motiviert deinen Körper, das Stresshormon Cortisol abzubauen und Glückshormone wie Endorphine auszuschütten.

 

4. Baden

Es gibt kaum etwas, was nicht mit einem warmen Wannenbad gelöst werden könnte. Sieh zu, dass du dir dafür mindestens 15 Minuten komplett ungestörte Zeit freischaufelst.

Konzentriere dich in der Wanne auf die Empfindungen, die du in deinem Körper spürst – das warme Wasser auf deiner Haut, der Druck der Badewanne an deinem Rücken, beobachte die Seifenblasen – und lass all deine Gedanken los.

Versuche, deinen Geist so ruhig wie möglich zu halten, atme tief und ruhig und konzentriere deine Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Moment in der Wanne.

Lass los.

 

 5. Meditieren

Das Beste zum Schluss! Vielleicht verstehen nur andere Meditierende genau, warum.

Für mich ist meditieren das hilfreichste Mittel, um problematische Phasen zu durchstehen und gute Lösungen zu finden.

Es ist wie alle bereits genannten Schritte in einem – und noch viel mehr. Ich fühle mich dabei und danach einfach besser. Meditation hebt meine Stimmung. Immer, ohne Ausnahme.

Meditieren rückt mich gerade, richtet mich auf, stützt mich, hält mich, lässt mich wieder eins werden mit mir selbst.

Ich hoffe, dir geht’s jetzt schon besser.

Jetzt ist der richtige Moment, um in Aktion zu treten und die Herausforderung mit einem ausbalancierten Geist und einem entspannten Körper anzunehmen. Von nix kommt nix. 🙂 Mit diesen fünf Schritten bist du gut vorbereitet, um dich der Herausforderung zu stellen.

Natürlich wirst du es nie jedem Recht machen können … es ist vor allem die Frage, wie du damit umgehst und wie sehr es dich in deiner Gefühlswelt beeinflusst.

Achja, da gibt es auch noch diesen unterhaltsamen TED Talk von Erika Napoletano – “Rethinking Unpopular” (nur auf Englisch), den ich dir sehr empfehlen kann.

Für mich ist es okay, auch mal unpopulär zu sein.

Findest du das auch? Schreib mir deine Meinung in einen Kommentar unter diesem Artikel.

 *Quelle: BBC News UK

 

HOL DIR DEIN WÖCHENTLICHES MINDSET UPGRADE

Jeden Montag um 9 Uhr starten wir die Woche mit meiner Webinar-Reihe Mindful Mindset Monday. Sei du auch kostenlos dabei und lass dich von den Coaching-Impulsen inspirieren und der positiven Energie in der Gruppe mitreißen. Ich freu mich, wenn du dabei bist!

 

Mindful Mindset Monday Banner

 

Melde dich hier gratis für meine Webinar-Reihe Mindful Mindset Monday an und lass dich von der positiven Energie in Schwung bringen. Bis Montag!