Magst du Disziplin – oder ist sie für dich wie ein Feind, der gegen dich ankämpft? Was ich meinen Kunden verständlich machen möchte und auch mir immer wieder in Erinnerung rufe, ist: Disziplin fungiert als deine Verbündete.

Sie schafft Weite, wo du jetzt noch Enge siehst. Sie schafft Freiheit, wo du jetzt noch mangelnde Spontanität siehst. Du glaubst mir nicht? Lass es mich erklären.

Hattest du jemals Probleme damit, konsequent und diszipliniert zu sein?

Du brauchst Disziplin, um Neues zu lernen und um deine Komfortzone zu verlassen. Du brauchst Mut und Disziplin als deine Verbündete, um letztlich über dich hinaus zu wachsen und mit Spaß dorthin zu gelangen, wo du hinwillst.

Keine Sorge, ich berufe mich nicht auf Methode, die ich noch von unseren Ballett-Gastlehrerinnen aus dem Ostblock oder vom Pali-Frontalunterricht aus Indien kenne.

Es geht nicht darum, Disziplin mit Angst und Schrecken zu verbinden

Es geht darum, das unbequeme Gefühl der Disziplin mit der Zufriedenheit zu verknüpfen, die du spürst, wenn du dich weiter entwickelst und merkst, wie du mit deinen Zielen vorankommst.

Ich hab das Vergnügen, von den besten Mentoren dieser Welt zu lernen zu dürfen und daher möchte ich dir heute die 4 Wege zu mehr Disziplin vorstellen, die mir Marie Forleo, Tony Robbins und Brendon Burchard beigebracht haben.

Die helfen mir und meinen Kunden, schneller und mit mehr Freude an der Sache an unsere Ziele zu gelangen.

Disziplin ist deine Verbündete

1. Verschaff dir jeden Tag eine emotionale Beziehung zu deinem Ziel

Im Prinzip hast du ein Problem mit fehlender Motivation, nicht mit fehlender Disziplin. Denn zu Beginn legst du ja los, machst, was du zu tun hast … aber irgendwann hast du vergessen, warum du es tust.

Visualisiere dein Ziel jeden Morgen und lade es mit emotionalen Bildern auf. Wenn du aufwachst, denk ein paar Sekunden daran, was konsequenterweise geschieht, wenn du weiter verfolgst, was du dir frisch vorgenommen hast. Inspiriere dich selbst und stell dir vor, wie du dich fühlen wirst, wenn du erreicht hast, was du erreichen willst, wenn du die Person geworden bist, die du sein willst, wenn du das geschaffen hast, was du der Welt zeigen willst. Sobald du dich jeden Morgen erinnerst, WARUM du dich überhaupt auf den Weg gemacht hast, wirst du motiviert bleiben – und das Erreichen deines Ziels wird von Tag zu Tag leichter.

2. Tu das, was dich voranbringt, als Erstes

Es klingt so einfach, braucht in der Praxis allerdings einen guten Plan und wirklich etwas Disziplin. 🙂 Beginne deinen Tag mit den Aufgaben, die dich voran bringen. Wenn du ein Buch schreiben willst, schreibe jeden Morgen für eine Stunde an deinem Buch. Wenn du gesünder leben willst, fang deinen Tag mit einer gesunden Morgenroutine aus Sport und einem gesunden Frühstück an. Wenn du dich selbständig machen willst, arbeite jeden Morgen vor deinem Brotjob an deinem Business.

Deine Wünsche, Ziele und Träume sind deine Nummer 1 und deine erste Aktivität, die du beständig verfolgst, BEVOR du dich den Bedürfnissen anderer stellst und reagierst: Auf E-Mails, auf Anfragen, auf Anrufe … auf alles, was den Tag über auf dich einprasselt. So kommst du wirklich voran und vor allem: Es macht Spaß, den steten Fortschritt zu beobachten!

„It’s not what we do once in a while that shapes our lives.
It’s what we do consistently.“ Tony Robbins

3. Blocke dir jeden Tag Zeiten, die du deinem Traum widmest

Blocke dir jeden Tag eine bestimmte Zeit, an dem du daran arbeitest. Wenn dein Traum nicht in deinem Kalender steht, ist er so gut wie tot. Du kannst eine Stunde eher aufstehen oder, wenn es z.B. Teil deiner Arbeit ist, dir jeden Tag von, sagen wir, 8 bis 10 Uhr (oder wann es dir am besten passt), deinen Kalender mit deinem Traum füllen. Zu dieser Zeit stehst du für nichts anderes zur Verfügung. Du schaltest dein Telefon und deine E-Mails aus und lässt dich von Nichts und niemandem ablenken und machst dich an die Arbeit.

„Dein Kalender zeigt dir, wer du wirklich bist
und was du wirklich vom Leben willst.“ Brendon Burchard

Um dir deine neuen Gewohnten, die zu deinem Traum führen, wirklich anzugewöhnen, landet alles in deinem Kalender: Zeiten für deine wichtigen Routinen und deine geblockten Zeiten, um dich an die Aufgaben zu setzen und voran zu kommen. Warte nicht, wann du dich mal inspiriert fühlst oder dich die Muse küsst, um an deinem Traum zu arbeiten. Es braucht konsequentes, durchgehendes Engagement, um wirklich voran zu kommen.

4. Feiere deine Etappenziele

Ein ganz, ganz, wichtiger Punkt! Überleg dir schon bevor du loslegst Zwischenziele, für die du dich direkt belohnst. So behältst du im Blick, dass sich all die disziplinierte Arbeit auch auszahlt.

Wenn du als Skater endlich einen Trick geschafft hast, für den du so viel geübt hast und so oft auf die Schnauze gefallen bist, geh mit deinen Freunden feiern!

Wenn du dein erstes Kapitel in deinem Buch geschrieben hast, belohne dich mit einer Probefahrt mit deinem Traumauto.

Wenn du deinen ersten Kunden gewonnen hast, lade deine Freunde zum Lunch ein und berichte davon, was dir diese disziplinierte Zeit gebracht hat!

Wenn du nicht feierst, was du erreichst, wirst du Disziplin immer nur mit etwas Negativem verbinden. Bringe dir und deinen Leistungen regelmäßig Anerkennung entgegen.

Dabei ist Disziplin deine größte Unterstützung und deine beste Verbündete, damit du erreichst, was du dir wirklich wünschst.

„Discipline, when approached in a positive manner, makes you feel good. It’s a tool we can utilise to our advantage. I say, clean up your body, mind, soul and life, and reap all the free, feel-good benefits!“ Candice Kumai

Die Kombination dieser vier Wege hält deine Motivation so hoch, dass du dir um deine Disziplin keine Sorgen mehr machen musst. Jetzt verrate mir:

Wofür fehlte dir bislang die Disziplin? Schreib’s mir in einem Kommentar!