#8 – Die 7 wichtigsten Schritte als Business Starterin

Veröffentlicht am 18.09.22

Bei vielen Selbstständigen beobachte ich, dass sie sich mit Aufgaben beschäftigen, die noch viel zu früh für die Businessphase sind – oder irrelevant und unnötig.

Was sind die richtigen Aufgaben? Womit solltest du dich beschäftigen? Was kannst du tun, wenn du noch bei 0 Euro stehst und alles ins Rollen bringen möchtest?

In dieser Folge lernst du:

  • Wie du von 0€ auf 24.000€ und mehr Jahresumsatz kommen kannst.
  • Warum auch in der Selbständigkeit geplante und feste Arbeitszeiten sinnvoll sein können.
  • Warum es einen Unterschied macht, ob du Content für Social Media kreierst oder mit Menschen im direkten Austausch bist.
  • Warum deine Art zu denken eine entscheidende Rolle für deinen Erfolg spielt.

Ich habe zu Beginn so einiges ausprobiert. Habe manches richtig gemacht, aber auch vieles, was eher nicht so optimal oder förderlich war.

Als besonders erfolgversprechend haben sich diese sieben Schritte herauskristallisiert. Nachmachen ist hier ganz klar erwünscht, auch wenn es natürlich nicht nur diesen einen Weg gibt.

Diese 7 Schritte, auf die du dich als Business-Starterin fokussieren willst, habe ich dir in dieser Folge zusammengefasst. So weißt du, wo deine Aufmerksam hingehen sollte und was du getrost weglassen kannst.

Du wirst verwundert sein, dass einige Aufgaben fehlen, von denen du eigentlich dachtest, dass du sie unbedingt zum Start benötigst.

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Willkommen zum Mindset Podcast. Hier lernst du, wie du dein Gehirn mehr zu deinem Vorteil einsetzt, souveräner mit Herausforderungen umgehst, in deiner Selbstständigkeit mehr Geld verdienst, produktiver arbeitest und dir letztlich das Leben erschaffst, das du wirklich leben willst. Ich bin deine Gastgeberin, zertifizierte Mindset und Business Coach Julia Lakaemper.

Du hörst den Mindset Podcast mit Julia Lakaemper – Folge Acht.

Ich freue mich immer riesig, wenn ich hier in meinem kleinen Podcast Studio sitze und die neue Nachbarschaft entdecke oder die Abwechslung genießen kann. In Berlin ist es meistens so, dass man nach ein paar Jahren ein bisschen faul wird und seinen Kiez, also sein Viertel, nicht mehr so viel verlässt. Ich mache das schon noch und auch ganz bewusst. Aber die Tendenz ist da. Vor allem im Winter, wenn es kalt und dunkel ist, was es gerade nicht ist. So oder so freue ich mich total, mal ins Büro zu fahren, nach Mitte oder in einem Podcast Studio zu sitzen und für dich eine neue Folge aufzunehmen. Und einfach mal ein bisschen andere Eindrücke zu erleben und mich dann hier in meinem kleinen Kämmerlein zu verschanzen. Ich ziehe auch einen Vorhang zu, so dass der Ton noch etwas besser ist. Und manchmal ist auch hier ganz wenig los in diesem Coworking Space, sodass ich dann ganz alleine bin. Also es ist immer ganz schön und ruhig, was ja für einen Podcast-Aufnahme auch sehr hilfreich ist.

Heute möchte ich dir sieben Schritte mitgeben, die du als Business-Starterin gehen kannst. Und das ist jetzt natürlich nicht in Stein gemeißelt. Es gibt nicht nur einen Weg, wie du als Expertin online sinnvoll in einem Online-Business startest. Für mich waren das Schritte, die entweder bei mir super gut funktioniert haben oder ich habe genau das Gegenteil gemacht und weiß jetzt, dass es anders, anders und schneller gehen kann. Vor allem sehe ich bei den Frauen, die mir folgen oder auch die Kundinnen, mit denen ich arbeite, dass sich viele Selbstständige mit Aufgaben beschäftigen, die sie noch gar nicht beschäftigen oder die für das Level, wo sie gerade sind, völlig irrelevant sind und dass sie sich lieber um andere Dinge kümmern sollten. Und deshalb habe ich mal geschaut: Was ist denn eigentlich, was sind denn eigentlich die wichtigsten Aufgaben für das Level, wo du gerade stehst? Und dann fangen wir doch einfach da an, wo man anfängt, nämlich bei 0 €. Also wenn du zum Ziel hast, mindestens 24.000 € pro Jahr zu verdienen. Es kann sein, dass du gerade dein Business startest. Ich habe in meinem ersten Jahr, ich glaube 21.000 € Umsatz gemacht, um da zu sehen, okay, ich bringe jetzt erst mal so ein bisschen Schwung in den Laden. Das ist kein Problem, wenn du weniger im ersten Jahr verdienst. Da gibt es auch einige, die ich kenne, die unfassbar erfolgreich heute sind. Also be- oder verurteile dich jetzt nicht, wenn du sagst was, 24.000 € ist ja mega viel, das kann ich ja gar nicht, oder wenn du sagst, wie soll das denn gehen, davon kann ich ja gar nicht leben. Es geht jetzt erst mal darum, ein Momentum zu kreieren oder überhaupt die Basis zu schaffen, auf der du dann aufbauen kannst. Und du kannst das natürlich auch schneller erreichen, als ich es hier jetzt vorstelle. Diese sieben Schritte, die ich dir jetzt vorstellen werde, auf die du dich als Business-Starterin fokussieren willst, habe ich dir hier zusammengefasst, damit du weißt, wo deine Aufmerksamkeit hingeht, damit du auch weißt, dass du all das was nicht in dieser Liste ist, weglassen kannst. Und du wirst verwundert sein, dass ich einige Sachen nicht aufführe, von denen du denkst, dass du sie haben müsstest. Aber das, was du wirklich brauchst, ganz zu Beginn, ist ganz simpel. Und das kannst du dahin führen, bis die Kunden den Weg zu dir finden, bis die Umsätze etwas durchgehender kommen und dann stelle ich dir das nächste Level vor.

Also wie gesagt, die Zielgruppe für diese Podcastfolge ist für alle, die neugierig sind und alle, die gerade bei einem Umsatz von 0 € bis 24.000 € pro Jahr liegen.

Also, Schritt Nummer eins: Du legst fest, was du für ein Angebot gestaltest. Und mach es bitte nicht komplizierter, als es ist. Definiere dein eines Angebot und leg los. Wenn du jetzt schon mehrere Angebote hast, würde ich dir empfehlen, dass du dich einfach auf ein bestimmtes Angebot konzentrierst. Du lässt einfach deine Palette so wie sie ist und in deinem Marketing oder allem, was du dann machst, um dieses Angebot zu kommunizieren, wählst du für 90 Tage oder gerne auch für ein halbes Jahr einfach nur ein Angebot aus, von dem du, hinter dem du am allermeisten stehst oder was dir am allermeisten Spaß macht oder was die allerbesten Ergebnisse für deine Kunden bringt. Falls du jetzt wirklich ganz am Anfang stehst, würde ich dir empfehlen, dass du einfach ein Angebot schnürt. Das kann meinetwegen auch nur eine einzelne Session zu einem bestimmten Preis sein. Es kann auch ein 0 € Angebot sein, ehrlich gesagt so, dass du einfach in Schwung kommst und los legst. Wichtig ist, dass du auf die Frage, „Wie kann ich dich denn buchen?“ Oder „Wie sieht denn die Zusammenarbeit mit dir aus?“ eine gute Antwort hast. Also in dem Sinne sollte das Angebot stehen, dass du weißt, was sind die Ergebnisse der Zusammenarbeit? Was ist ungefähr der zeitliche Rahmen der Zusammenarbeit? Was ist der Preis für die Zusammenarbeit und was ist die Zielgruppe für die Zusammenarbeit? Dass dir das klar ist.

Dann Schritt Nummer zwei: Wenn du wirklich jetzt gerade startest, dann kündigst du deine Selbstständigkeit und dein Angebot in deinem aktuellen persönlichen Netzwerk an. Das sind deine Freunde, deine Familie, deine Bekannten, das sind ehemalige Kollegen. Das sind alle Menschen, die du kennst. Sportsfreunde, Barista, Kellner in deinem Lieblingsrestaurant. Mit denen darfst du darüber sprechen. Und du sprichst proaktiv. Also, das heißt, du initiiert ein Gespräch. Du fängst ein Gespräch an über das, was du startest und du fragst, wenn jemand nicht sofort abgetörnt ist, ob diese Person jemanden kennt, die sich dafür interessieren könnte. Das ist ein Tipp, den ich von Gary Vee gelernt habe, dass du nicht direkt diese Person fragst: Möchtest du das machen? Sondern fragst: Kennst du jemanden, der sich dafür interessieren könnte? Und die Person, die du fragst, kann immer noch sagen: Ja, ich. Ich würde mich dafür interessieren. Ich würde gerne mit dir arbeiten, und dann kannst du das ja gerne machen. Aber es geht darum, dass du jeden Tag proaktiv über dich und deine Arbeit sprichst und so – wie gesagt, dass du nicht komische Nachrichten an fremde Menschen sprichst oder auf der Straße unbeteiligte Personen ansprichst, sondern du sprichst mit Menschen, die dich kennen, die dich gut einschätzen können, selbst wenn es jetzt ein neues thematisches Feld ist. Ich hatte ja auch schon mal erzählt, ich hab in einer PR-Agentur lange gearbeitet und war dann länger auf Reisen und habe mich dann zum Coach selbstständig gemacht. Und ich habe jetzt immer noch in meiner Mastermind zum Beispiel eine Kundin, ich glaube zur vierten Runde gerade, die die Nachbarin einer ehemaligen Kollegin von der Agentur ist, wo ich PR gemacht habe. Und diese Verknüpfung, wenn ich nicht meinem Netzwerk über LinkedIn oder auch über Newsletter oder auch persönliche Kontakte darüber informiert hätte, dass ich Coach bin und was ich mache, oder wenn die das nicht gewusst hätte, hätte sie das natürlich auch nicht weiterempfehlen können. Und da kannst du einen Weg für dich wählen, dass du dich wohl damit fühlst, das im Gespräch auch aufzubringen. Und gleichzeitig darfst du deine Komfortzone etwas erweitern, dass du nicht zu zaghaft bist. Und vielleicht doch noch einen Schritt: Ich habe, glaube ich, ein Jahr lang erzählt, ich mache mich gerade selbstständig. Und da würde ich dir auch empfehlen, dass du sagst: Ich bin jetzt selbstständig und das mache ich.

Schritt Nummer Drei: Verschaffe dir für dich Zeit und Raum in deinem Leben, um dich auf diese neuen geschäftlichen Ziele zu konzentrieren. Also setze für dich Grenzen, streiche unnötige Verpflichtungen, alles das, was gerade keinen Platz hat und auch nicht so wichtig ist, weil du dich jetzt auf deine Selbstständigkeit konzentrierst. Also fang gern auch an, öfter Nein zu sagen, ob du für einen Kindergarten noch den Extra-Kuchen backst oder, keine Ahnung, auf Partys gehst, oder den siebten Urlaub im Jahr machst. Je nachdem, was dich ablenkt und was du, was für dich vielleicht nicht so relevant ist, so dass du da wirklich klar sagen kannst: Ich bin nicht den ganzen Tag zu erreichen, nur weil ich jetzt selbstständig bin, kann nicht jeder jederzeit anrufen, sondern oder mit mir Kaffeetrinken gehen, sondern ich habe ganz klar definiert, wann meine Arbeitszeiten sind und das kannst du für dich individuell festlegen und sagen, ich möchte x Stunden die Woche arbeiten oder ich möchte x Tage arbeiten und das kannst du dann auch entsprechend kommunizieren. In erster Linie ist es aber wichtig, dass du das mit dir selber ausmachst. Und es kann auch eine Verabredung sein, die da heißt Ich möchte das alles komplett flexibel gestalten. Ich bin eher der Typ Planer. Mir hilft das, dass ich geplant habe, heute im Podcast-Studio zu sitzen und vorbereitet zu sein, die Skripte dabei zu haben, um diese Folgen einzusprechen. Und ich muss, also, ich buche hier auch einen Raum. Ist schon ganz schlau, dass der dann auch frei ist und für mich vorbereitet ist – das zu planen. Aber es gibt ja genug Menschen, die einfach mehr so Team Flow sind. Das heißt, auch das kannst du für dich ja festlegen. Sobald aber andere Personen mit involviert sind Partner, Familie, Kinder, Eltern auch gerne, die vielleicht auch nicht verstehen, dass sie nicht jederzeit anrufen können. Wenn du halt wirklich fokussiert an deiner Selbstständigkeit arbeiten möchtest, würde ich für dich festlegen, genau wie du das vielleicht auch von anderen Jobs kennst, dass du eine Arbeitszeit mit dir vereinbarst und das dann auch entsprechend einplant. Und dann auch, weil dein Fokus daher erstmal darauf geht, dass du dir auch erlaubst, nicht auf allen anderen Hochzeiten zu tanzen.

Das ist jetzt Schritt vier für Team ‘Planen’. Also planen deine Zeiten, deine Arbeitszeiten dann auch fest im Kalender ein und nimm dir – Das ist ganz, ganz wichtig – so banal es auch ist, regelmäßig Zeit, um mit Menschen über dich und deine Arbeit zu sprechen und regelmäßig Angebote zu machen. Wenn du schon Kunden hast, brauchst du natürlich auch Zeit für sie. Das heißt, diese Zeiten kannst du dann auch schon in deinem Kalender einplanen. Wann machst du Zeitblöcke für deine Kennenlerngespräche? Wann machst du Zeitblöcke für deine Termine? Wirst du dir dafür einen Raum buchen? Wirst du das alles online machen? Diese Entscheidung darfst du jetzt fällen und das darfst du planen, dass wenn die Nachfrage dann kommt und manchmal kommen die schneller als du denkst, dass du dann wirklich gut vorbereitet bist.

Schritt Nummer Fünf: Das überschneidet sich etwas. Sprich jeden Tag mit Menschen und am besten jeden Tag mit nem Schwung neuer Menschen, die noch nicht von dir wissen über deine Arbeit und mach regelmäßig Angebote. Und da ist es ganz wichtig, dass mit Menschen zu sprechen etwas anderes ist, als Content zu kreieren. Natürlich sprichst du auch auf eine Art mit Menschen, wenn du Newsletter schreibst oder ein Social Media Post machst. Aber es hat eine andere Qualität, als wenn du ein persönliches Gespräch führst oder auf einer Netzwerk Veranstaltung oder meinetwegen auch auf einem Geburtstag oder im Zug mit einer Person sprichst. Und was ganz wichtig ist, ist, dass es nicht der Grund ist, dass du mit den Menschen sprichst und ihnen Angebote machst, um etwas zu verkaufen. Nicht in erster Linie, sondern in erster Linie, gerade für dich als Business-Starterin, geht es darum, dass du, weil du dich ständig darüber reden hörst, dass du in diese Rolle hineinwächst, dass du dich mit deiner Selbstständigkeit und deinem Angebot identifizierst, dass du immer klarere, deutlichere Worte findest dafür, wie du es kommunizierst. Es ist vor allem die Übung, über deine Arbeit zu sprechen und über dein Angebot und über dich als Expertin zu sprechen. Und natürlich auch, um gewisse Rückfragen zu bekommen und zu erkennen So, ah, da habe ich was unklar formuliert oder Diesen Aspekt scheint alle zu interessieren, also gehe ich auch mal darauf ein. Sodass du das so lange übst, bis die Person sagt Ja, ich möchte gerne mit dir arbeiten. Und dann legst du natürlich los. Je nachdem, wie du deinen Preis festgelegt hast für 0 € für x Euro und beginnst die Arbeit mit ihnen. Es kommt auch darauf an, wie deine finanzielle Situation aussieht, ob du nebenberuflich arbeitest, wie viel Erfahrung du vorher schon hattest. Schau da, auf welchem Level du bist und wie du einsteigen möchtest. Du musst nicht mit einem kostenlosen Angebot starten. Wenn du das machst, würde ich das auch begrenzen für dich, so dass du weißt: Okay, jetzt ist wirklich hier Feierabend. Ab jetzt bringe ich mir bei, auch dafür Geld zu nehmen. Und wenn dir das schwerfällt, dann ist es wichtig, dass du auch an deinem Money Mindset arbeitest und dir überlegst: Warum fällt es mir denn schwer, Geld für meine Arbeit zu nehmen? Glaube ich, dass ich allen Menschen helfen muss? Glaube ich, dass ich Menschen ausschließe, wenn ich jetzt Geld dafür nehme und auch so viel Geld, dass du als Selbstständige davon leben kannst. Das muss natürlich auch gewährleistet sein. Und dann beginnst du die Arbeit mit ihnen und sammelst Erfahrungen optimierst, um deinen Prozess oder die Abläufe veränderst. Vielleicht auch noch mal die Methodik oder einfach den Ablauf, den Prozess deiner Arbeit, je nachdem, wie es ja letztlich auch funktioniert. Oder da, wo du merkst, dass deine Kunden noch mal mehr Unterstützung brauchen. 

Punkt Nummer Sechs: Das war etwas, was ich als allererstes gemacht habe und worüber ich immer noch super, super happy bin. Ich habe mir ein Büro-Service gegönnt, ein Buchhaltungsservice von zwei wunderbaren Frauen, die unfassbar gut sind und unfassbar zuverlässig und genau sind, damit meine Finanzen von Anfang an professionell aufgesetzt sind. Mir war es wichtig, weil ich wusste, ich war eh schon so gestresst, ich hatte so viele Hüte auf. Ich habe es eben nicht gemacht, wie ich es dir empfehle, ein schlankes Business zu Beginn aufzubauen. Ich habe viel zu viel gemacht und absurderweise war das Thema Money Management, was ja jetzt auch in der Money Flow Academy drin ist, wo ich dir beibringe, wie du deine Finanzen sinnvoll verwaltet – Das kannte ich damals alles noch nicht. Ich habe wirklich mir erklären lassen, wie ich meine Belege richtig abheften muss, wie ich auch eine Buchung oder eine Buchhaltung-Software bedienen kann, wie man was bucht, ich habe mir eine BWA erklären lassen und ich habe wirklich fast jedes Mal einen Nervenzusammenbruch bekommen. Ich fand das so schwer zu verstehen. Mein Gehirn funktioniert nicht so gut in diesen Dingen. Absurderweise. Jetzt bin ich Money Mindset und Business Coach. Ich hab es gelernt, mein Gehirn zu trainieren. Ich habe einen sehr guten Überblick über meine Zahlen. Ich habe meine Finanzen im Griff, aber zu Beginn hatte ich das nicht. Und ich weiß, dass auch viele Kundinnen von mir dieses Problem haben oder auch das Thema auch da Glaubenssätze haben: „Ich kann das nicht so mit den Finanzen, das interessiert mich nicht. Ich finde das so langweilig und so eintönig. Buchhaltung ist lästig.“ Da würde ich dir empfehlen: Mach es dir wirklich so einfach wie möglich. Aber nicht insofern, dass du die Verantwortung abgibst und sagst Na ja, die machen das schon und ich muss das nicht verstehen. Ich bringe da einfach einen Schuhkarton unsortierter Belege hin und wird schon. Sondern dass du dich auch wirklich damit auseinandersetzt und verstehst: Was der Anteil dieses sinnvollen Finanzmanagement ist, damit das wirklich professionell ist, damit du auch ne gute Schätzung bekommen kannst, wie viel an Steuern auf dich zukommt, damit du auch da keine Überraschung erlebst. Das war Schritt Nummer sechs.

Und Schritt Nummer Sieben: Arbeite regelmäßig daran, was du über dich als Expertin, was du über dein Angebot und über deine Kundinnen denkst. Bau dir aktiv unterstützende Überzeugungen auf. Wenn du nicht weißt, wie das geht, wenn du nicht weißt, wie du Gedanken über dich herausfindest oder wenn du keine Ahnung hast, was du bei deinen Angeboten da an deine Kunden denkst, dann macht es Sinn auch da einfach mal zu reflektieren, dir ein paar Fragen zu stellen, aufzuschreiben, was denke ich denn über meine Kundinnen? Und schreibe nicht nur positive Gedanken auf, sondern auch negative oder nicht so hilfreiche. Geh da in die Selbstreflexion. Und ich habe im August das Mindset Bootcamp gegeben. Wenn du bei der Money Flow Academy dabei bist, bekommst du diese fünf Workshops auch als Bonus dazu. Auch da. Schau mal. Wie kannst du auch den Content hier im Podcast auch für dich schon so nutzen, dass du Ideen bekommst, wo du zum Beispiel über dich als Expertin denkst? Ich weiß noch nicht genug, ich muss noch mehr wissen. Die anderen wissen mehr als ich. Das ist so eine klassische Blockade, die ich oft höre. Ich mache jetzt erstmal noch die Weiterbildung XYZ und dann bin ich, dann bin ich startklar, um Geld für meine Arbeit zu nehmen. Nun, das ist ein klassischer, nicht hilfreicher Gedanke über dich als Expertin, oder du denkst, dass dein Angebot im Vergleich zu deiner Kollegin nicht so toll ist oder dass dein Angebot zu teuer ist. Oder dass…das wäre jetzt ein Gedanken über deine Kunden, dass niemand bereit ist, den Preis dafür zu zahlen, aus deiner Erfahrung heraus. Aber nur weil noch niemand dein Angebot in Anspruch genommen hat, heißt es nicht, dass dein Angebot nicht interessant ist. Es kann auch einfach bedeuten, dass du es noch nicht interessant genug gemacht hast, dass du es noch nicht interessant genug beschrieben hast. Und da geht es wirklich darum, dazu kannst du auch mal die zweite Folge des Podcasts anhören oder die ersten beiden, wenn du die noch nicht gehört hast, dass du wirklich erkennst, was du denkst über bestimmte Bereiche in deiner Selbstständigkeit, dann diese nicht hilfreichen, limitierenden Gedanken und Glaubenssätze entdeckst, und dann, das findest du dann in Folge 2, dass du aktiv neue Überzeugungen aufbaust. Dass du wirklich ganz bewusst schaust, wie kann ich es verändern? Also das war Folge zwei und Folge vier. Da kannst du gerne noch mal reinhören, wenn du das noch nicht gehört hast. Dass du da merkst, ich kann hier noch mehr an meinem Mindset arbeiten. Und wenn du Lust hast, mit mir zu arbeiten, dann schau, im Januar startet die nächste Money Flow Academy, dass du dir gerne da Unterstützung holst, weil da geht’s um all die Themen, die wir hier besprochen haben. Es geht um Money Mindset, es geht um Money Management und du lernst, wie du wirklich Geld erschaffst durch deine Gedanken, nicht dadurch, dass du meditiert oder so, sondern dass du halt einfach die Gedanken auswählst, die dir dann die Gefühle in dir auslösen, die dich dann losgehen lassen und das umsetzen lassen. Die dich das machen lassen, was du, was du wirklich brauchst. Zum Beispiel diese sieben Schritte umzusetzen.

Und das Ziel ist es, diese, wenn du diese sieben Schritte durchläufst, dass du mindestens 2.000 € pro Monat durchgehend für drei Monate verdienst. Das ist dein allererstes Ziel und vielleicht erreichst du das in den ersten drei Monaten deiner Selbstständigkeit locker. Dann musst du die nur noch weitermachen, die Schritte. Dann hast du das erledigt. Super. Und ich erzähle auch gerne noch die die weiteren Schritte der weiteren Phasen im Unternehmen. Das verändert sich ja auch. Wenn du dann zwischen 25.000 und 60.000 € verdienst, dann kannst du andere Schritte gehen und baust auf dem auf, was du dir jetzt erschaffen hast mit diesen sieben Schritten. Meiner Meinung nach brauchst du nichts, was nicht in dieser Liste steht. Das kommt dann im nächsten Schritt, wenn du das Level der aufstrebenden Selbstständigen erreichst. Und vielleicht hast du es mitbekommen. Ich habe nichts von einer Website gesagt. Das heißt nicht, dass wenn du jetzt eine Website hast, dass du sie nicht nutzen kannst oder auch wenn du sagst Naja, irgendwie hätte ich doch gerne Website, dann macht ihr in One Pager. Aber verwende nicht zu viel Zeit darauf, Dinge zu kreieren, die du meiner Meinung nach nicht unbedingt brauchst.

Ich kann es noch mal kurz durchgehen: Als allererstes lege dein Angebot fest. Als zweites kündige deine Selbstständigkeit und dein Angebot in deinem persönlichen Netzwerk an. Das Dritte, verschaffe dir Zeit und Raum in deinem Leben, um dich auf deine Selbstständigkeit zu konzentrieren. Vier: Plane deine Arbeitszeiten im Kalender ein und nimm dir regelmäßig Zeit für Akquise und deine bestehenden Kunden pro Woche. Das kannst du in Fokus-Zeiten denken, dass du halt einfach weißt, keine Ahnung, jeden Montag von 10 bis 12 mache ich Akquise, besser noch öfter. Fünftens: Sprich jeden Tag mit Menschen über deine Arbeit und mach regelmäßig Angebote. Gewinne deine ersten Kunden und beginne mit ihnen zu arbeiten. Das ist so banal und so wichtig. Schritt Sechs: Nutze eine Buchhaltungssoftware oder Buchhaltung-Service, ein Büro-Service, damit deine Finanzen professionell aufgesetzt sind. Und siebtens: Arbeite regelmäßig an deinem Mindset. Zum Beispiel darüber, was du über dich denkst. Als Anbieterin, als Expertin, als Dienstleisterin, über dein Angebot und über deine Kundinnen. Und da, schau, dass du das als erstes erkennst, akzeptierst, dass es so ist und dann in die Veränderung gehst. Und das allererste Ziel ist, mindestens 2.000 € pro Monat durchgehend zu verdienen. Und vergiss auch nicht, es ist total normal, dass die Umsätze schwanken. Es kann gut sein, dass du mal 6.000 € verdienst und dann wieder nur 1000. Und da kannst du ja auch schauen – Das ist vielleicht Punkt 8 oder es gehört mit da rein – Das würde ich jetzt einfach mal zu Punkt 5 packen, wo du jeden Tag mit Menschen über deine Arbeit sprichst, regelmäßig Angebote machst und dann deine ersten Kundinnen gewinnst und die Arbeit beginnst – dass du evaluiert, wie es läuft. Dass du dich immer wieder fragst, das kannst du einmal pro Woche machen oder das kannst du auch Projekt- oder Aktivität-bezogen machen, dass du dich fragst: Was hat hier gut funktioniert? Was funktioniert hier gerade gut? Und im zweiten Schritt: Was funktioniert hier gerade nicht so gut? Was klappt noch nicht so wirklich? Und dann mit der nächsten Frage: Wie kann ich das ändern? Was kann ich anders machen? Was will ich anders machen? Und das kann im Prinzip alle Aspekte dieser Liste betreffen. Dass du da ganz genau schaust, was aus diesen sieben Schritten funktioniert für dich schon gut, was funktioniert noch nicht so gut? Und was willst du anders machen? Und dann bist du bereit, diese Schritte zu gehen. Und meiner Meinung nach ist das Angebot zu haben und dann damit loszugehen und regelmäßig proaktiv Akquise zu machen, so dass du kontinuierlich Umsätze generiert und auch Markenbotschafter für dich findest. Und Menschen, die so begeistert sind von deiner Arbeit, dass sie auch anderen davon erzählen und auch da nicht nur zu deinem Vorteil, sondern auch zu ihrem Vorteil und dem Vorteil ihrer Freunde und Kolleginnen, weil dann auch andere Menschen davon in den Genuss kommen, mit dir zu arbeiten und Ergebnisse zu erschaffen, die sie sich wünschen. Und das ist total wichtig, dass, natürlich ist gerade in dem allerersten Schritt oder in den allerersten Monaten, bist du dir und deinen Bedürfnissen natürlich viel, viel näher. Wenn da das Geld knapp wird oder du vielleicht auch ungeduldig wirst, dass es etwas länger dauert, als du dachtest – Gib diesen Druck, diese Ungeduld oder vielleicht auch diese Enttäuschung nicht an deine Kunden weiter, sondern, da kannst du auch ganz bewusst und aktiv immer wieder dein Gehirn darauf ausrichten, deine Aufmerksamkeit darauf hin lenken, dass du das für deine Kunden machst. Und manchmal vergessen wir das, das nur noch mal als kleiner Reminder. Genau. 

Und wenn du glaubst, dass die Money Flow Academy was für dich ist, dann schau da total gerne rein. Wahrscheinlich ist gerade nur die Warteliste offen. Da trag dich gerne unverbindlich ein. Da packen wir auch den Link in die Shownotes, sodass du dann auch, bevor das Programm losgeht, bekommst du weitere Informationen, dass du für dich entscheiden kannst: Ist das was für mich? Passe ich da rein? Ist das der Weg, den ich gehen möchte, um meine Beziehungen zu Geld zu verändern, meine Finanzen gut aufzusetzen, um wirklich zu verstehen, wie ich Geld in meiner Selbstständigkeit kreieren kann und auch eine ganz, ganz simple Business Strategie umzusetzen. Also wir, mit dem Simple Business Blueprint bekommst du eine ganz simple Strategie an die Hand, wie du dein Business schlank hältst und wie du deine Nachfrage erhöhst. Wie du souveräner mit Einwänden deiner Kunden umgehst, damit du dann auch schnell deine Umsätze weiter erhöhst und von dem erprobten Prozess profitierst, wie du als Expertin Geld verdienen kannst. Also dann, lass es dir gut gehen. Habe einen wunderschönen Tag und wir hören uns nächste Woche wieder. Bis dann.

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