10 Minuten Pause, dachte ich mir, das müsste bei meinen Coachees und mir doch locker jeden Tag drin sein. Auch wenn ich als Coach sehr gut darin bin, anderen Menschen zu mehr Gelassenheit, Wohlbefinden und Selbstfürsorge zu verhelfen, musste ich kürzlich zähneknirschend feststellen, dass ich selbst meine Ratschläge auch nicht immer perfekt befolge.

Zum Ende des letzten Jahres fand ich mich komplett erschöpft, von einem Kaffee zum nächsten hangelnd und nach Schokolade lechzend in meinem Alltag wieder. Statt ausreichend Pausen – oder einfach täglich dieser 10 Minuten Pause – ging es für mich höher, schneller, weiter. Go go go! Bis es mir ungefähr so ging …

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Auch wenn Schwung im Business was Feines ist, war mir klar: So geht es nicht weiter, das macht auf Dauer keinen Spaß und ist nicht gesund.

Ich habe ja schließlich als Coach einen guten Ruf zu verlieren und sollte auch in meiner Selbstfürsorge als gutes Beispiel voran gehen. Also habe ich diese neue Regel für mich eingeführt:

Ich lege mich jeden Tag 10 Minuten hin und ruhe mich aus. Das ist eine unter keinen Umständen verhandelbare Regel, sie ist fest in meinen Kalender eingeplant, ja fast ein Befehl der Ruhe an mich selbst. Und siehe da: Es funktioniert!

Diese 10 Minuten Pause hat dazu geführt, dass ich …

… abends angenehm müde, aber nicht erschossen bin.

… besser schlafe und morgens wieder fröhlich aus dem Bett springe.

… wieder Lust habe, intensiv Sport zu treiben.

… mein Mittagstief damit ausbalanciere (ich habe eher einen südeuropäischen Biorhythmus).

… viel seltener und mit mehr Genuß zu meiner Lieblingsschokolade greife.

… mich abends wieder unternehmungslustiger fühle.

… mich öfter mit meinen wunderbaren Freunden treffe.

… mehr Spaß habe und viel öfter besser gelaunt bin.

Nun hat leider nicht jeder die Möglichkeit, sich mittags aufs Ohr zu legen. Wenn ich mal Königin von Deutschland werde, führe ich diese Regel für alle ein, versprochen!

Ich bin selbst viel unterwegs und durfte feststellen: In Bibliotheken, im Taxi, in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Flugzeug und in größeren Buchhandlungen lässt sich wunderbar eine magische 10-Minuten-Pause einlegen. Auch auf der High Line in New York übrigens, da gibt’s sehr bequeme Liegen.

Alternativ verschiebe ich diese Erfrischungsoase zeitlich weiter nach hinten und ruhe mich aus, wenn ich nach Hause komme. Damit starte ich dann „offiziell“ meinen Feierabend.

Die goldenen Regeln für eine magische 10 Minuten Pause:

  1. Alle Ablenkungen ausschalten (Telefon, Computer, Musik), damit sie dich nicht stören.
  1. Potenzielle Störenfriede informieren (Partner, Kinder), damit sie dich nicht stören.
  1. Wecker stellen, damit du wieder aufwachst, falls du einschlummerst. (Der tut’s auch bei ausgeschaltetem Mobiltelefon.)
  1. Wenn möglich: Hinlegen. Auf den Rücken. Mit Kuscheldecke.
  1. Morgens vor dem Aufstehen und abends kurz vor dem Einschlafen gilt es nicht.

Du hast keine 10 Minuten Zeit? Wie wäre es mit einer Mini-Auszeit von 60 Sekunden? Probiere es doch selbst einmal für ein paar Tage aus und schreibe einen Kommentar, wie es dir damit ergeht!

 

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