Es ist echt verrückt, wie schwer wir es uns immer mal wieder machen – wortwörtlich oder im übertragenen Sinn.

Bei uns allen gibt es bestimmt ein ZUVIEL im einen oder anderen Lebensbereich – und um diese freiwillige Extra-Last loszulassen, geht es heute.

Ein Beispiel: Neulich bekam ich Besuch aus Israel, von einer Freundin aus Jerusalem, die ich vor ein paar Jahren in Nepal kennengelernt hatte.

Bevor es zu unserem wunderbaren Wiedersehen kam, schleppte sie sich mit Unmengen an Gepäck die Treppen hoch und ins Haus – meiner Meinung wirklich viel, viel mehr, als es tatsächlich für diesen Urlaub gebraucht hätte.

Genauso „Zuviel“ hatte sie auch schon in Nepal dabei und machte gleich ein paar Witze darüber … um dann gleich von ihren ungelösten Problemen zu sprechen, die sich auch schon seit einer ganzen Weile mit sich herum trägt.

Zufall?

Eine Kundin aus Virginia sprach heute Mittag beim Coaching Spaziergang mit mir darüber, wie sehr sie die Renovierung ihres Hauses neben dem normalen Alltag fordert, wie übermüdet sie ist und wie viel Zeit es sie kostet, alles so vorzubereiten, um ihr Hab und Gut aus den USA und Japan bald im neuen Haus zusammen zu führen …

Ihr gesamtes Leben ist seit Wochen bestimmt davon, Raum für das zu finden, was sie besitzt – und nicht, was sie als Mensch tatsächlich ausmacht oder wie sie ihr Leben gestalten will.

Als ich sie darauf hinwies, war sie ganz baff. So hatte sie es noch gar nicht gesehen. Etwa eine Stunde nach unserem Skype-Gespräch liess sie mich wissen, dass sie, statt sich sofort wieder in die Umzugsarbeit zu stürzen, eine Stunde für sich und ihre Bedürfnisse Zeit genommen und neue Ziele für sich und ihr Wohlbefinden formuliert hat, denen sie jetzt mindestens eine Stunde am Tag widmet.

Wir dürfen jederzeit entscheiden, wieviel faktisches und emotionales Gepäck wir mit uns herum schleppen.

Zunächst ist es wichtig, ein Bewußtsein dafür zu schaffen, was sich jetzt vielleicht noch ganz normal für dich anfühlt, aber schon viel zu viel ist. Was darf gehen?

Wo kannst du es dir leichter machen?

Der wettermäßig ja sehr durchwachsene August eignet sich meiner Meinung nach ganz hervorragend dafür, mal wieder auf den Prüfstand zu stellen, was bei dir gerade Thema ist, wo du z u v i e l zulässt und wo du es dir leichter machen kannst.

Also:

Wo trägst du – wortwörtlich oder symbolisch – mehr Gepäck mit dir herum als du unbedingt müsstest?

 

Ist dein Keller voller Dinge, die du weder brauchst oder die dir vielleicht gar nicht gehören?

 

Könnten deine Gewohnheiten mal wieder eine Entrümpelung vertragen?

 

Wo hast du emotional ein paar schwere Koffer zu schleppen?

 

Trägst du dieses emotionale Gepäck – den Stress und die Probleme – für andere auch gleich mit?

 

Finde Antworten auf diese Fragen, und dann lass los.

Um deinen Stress abzuwerfen, kann dir meine Body-Scan-Entspannungsübung weiterhelfen, die du dir hier kostenlos bestellen kannst. In diesem Artikel findest du weitere Tipps, die dir beim Loslassen helfen.

In diesem Sinne: Frohes Wegschaffen! 🙂