Am Silvesterabend vor ein paar Jahren saß ich mit zwei Amerikanern in einem Ressort in Thailand auf der Terrasse und schaute auf einen majestätischen Kalksteinfelsen.

Wir drei konnten unterschiedlicher nicht sein: Nach meiner PR-Zeit war ich bereits seit über 2 Jahren auf Rucksackreise, um meine „Das wollte ich immer mal machen“-Wunschliste abzuhaken und nebenbei meine Berufung zu finden.

Der Banker kam für 4 Tage aus Los Angeles angeflogen, um mit seinem Kumpel Silvester in Thailand zu feiern und ebendieser Regisseur hatte gerade in Vietnam abgedreht und wollte mal alle Viere von sich strecken, bevor er sein nächstes Filmprojekt startete.

 

Da passierten zwei überraschende Dinge:

1. Es fiel, direkt nachdem ich die beiden darauf aufmerksam hatte, dass Geckos durchaus mal überraschend von der Decke fallen, ein Gecko von der Decke.

2. Der Überflieger-Banker gestand, dass er voller Selbstzweifel ist, sich für einen Versager hielt und bei seiner Arbeit ständig das Gefühl hat, dabei entdeckt zu werden.

 

Das fand ich bemerkenswert, weil der junge Mann wirklich alles besaß, was die westliche Gesellschaft mit Anerkennung honoriert: Eine Villa in Beverly Hills, ein Elite-Uni-Abschluss mit Auszeichnungen, eine hohe Position bei einer Bank mit ausgezeichnetem Ruf, das nötige Kleingeld, ein dickes Auto, persönliche Assistenten … eine perfekte Fassade.

Mal sinnbildlich gesprochen:

Da saß ein Löwe vor mir und hielt sich für eine Miezekatze.

Wie kommt das nur?

Uns selbst so fertig zu machen ist wirklich ein merkwürdiges Verhalten.

So sinnlos.

Okay, hin und wieder machen wir Fehler und enttäuschen oder verärgern damit Menschen, die uns wichtig sind.

Allerdings trägt es überhaupt nicht zur Lösung bei, wenn wir uns fertig machen.

Noch sinnfreier ist es, uns die Daumenschrauben anzusetzen und unsere Fähigkeiten infrage zu stellen, wenn alles eigentlich wie am Schnürchen läuft.

Es ist wie bei der Formel zur Entspannung und der Snooze-Taste:

 

Die Anzahl der Momente, die es wirklich Sinn macht, dich selbst fertig zu machen, liegen bei: Null. Zero. Nada. 0.

 

Das hilft dir allerdings auch nicht, wenn du schon in diesem Selbstzweifel-Strudel steckst.

Also hab ich hier noch 3 Tipps für dich, wie du da wieder rauskommst.

 

1. Ab in die Gegenwart

Selbstzweifel können nur existieren, wenn du dir entweder Sorgen über die Zukunft machst oder dich an die Vergangenheit erinnerst. Nur: Die Vergangenheit ist vorbei. Du kannst sie nicht mehr ändern. Die Zukunft ist noch ungewiss, du kannst sie noch beeinflussen. Bleib in der Gegenwart und deine Selbstzweifel sind weg.

Wie machst du das am besten? Du hast es erraten: Mit Meditation.

Die kostenlosen Apps Calm und Headspace empfehle ich gern, die sind mit ihren kurzen Meditationsanleitungen super zum Einstieg.

Ein Vipassana-Meditationskurs in der Tradition von Sayagyi U Ba Khin ist meiner Meinung nach immer eine gute Idee.

Das Buch Die Kraft der Gegenwart von Eckhart Tolle ist perfekt, wenn du dich erstmal theoretisch mit der Gegenwart beschäftigen möchtest.

 

2. Grab nach Schätzen

„The mind always looks for what’s unjust and unfair, but the greatest injustice is what we do to ourselves because we don’t appreciate what we have right now.” Tony Robbins

Du wirst in deinem Leben schon Einiges erreicht haben, auf das du stolz bist. Nur leider vergisst du das in diesem Moment.

Ich lade dich ein, diese Schätze nun wieder auszugraben.

Schreibe auf, was dich in diesem Jahr, in dem letzten Jahrzehnt oder seit deiner Geburt auszeichnet: Worauf bist du stolz? Was hast du erreicht? Was zeichnet dich aus?

Schreib alles auf und du wirst sehen: Deine Selbstzweifel sind absolut unbegründet.

 

3. Balanciere deine Blockaden aus

Was diese Widerstände, Selbstsabotagen und Blockaden zeigen, ist:

Es sind nicht die anderen, die uns so große Angst machen. Es sind wir selbst.

Mit einfachen Klopftechniken aus der Kinesiologie kannst du deine Selbstsabotagen aufdecken und ausbalancieren, so dass sie dich nicht mehr so stark aus der Bahn werfen. Und ich weiß, wie das geht!

Seit Ende 2016 bin ich in Advanced Energie Psychology nach Frank Gallo und seit September 2017 in Theta Healing ausgebildet, hab schon reichlich an mutigen Versuchskaninchen geübt und unzählige limitierende Glaubenssätze mit meinen Kunden aufgelöst.

Willst du deine Selbstsabotagen aufdecken und ausbalancieren?

Sag deinen Blockaden, Glaubenssätzen und schonmal Tschüss und klicke hier, um einen Termin mit mir zu vereinbaren und dein Coaching-Pakete mit Kinesiologie-Sitzungen zu buchen.

 

HOL DIR DEIN WÖCHENTLICHES MINDSET UPGRADE

Jeden Montag um 9 Uhr starten wir die Woche mit meiner Webinar-Reihe Mindful Mindset Monday. Sei du auch kostenlos dabei und lass dich von den Coaching-Impulsen inspirieren und der positiven Energie in der Gruppe mitreißen. Ich freu mich, wenn du dabei bist!

 

Mindful Mindset Monday Banner

 

Melde dich hier gratis für meine Webinar-Reihe Mindful Mindset Monday an und lass dich von der positiven Energie in Schwung bringen. Bis Montag!