Kaum jemand bezweifelt, dass die Natur in all ihrer Perfektion und Vielfalt unzählige Vorteile bietet, die sich positiv auf unseren mentalen, körperlichen und spirituellen Zustand auswirken. Aber wie oft machen wir uns diese Vorteile zunutze?

Kürzlich bin ich über einen kurzen News-Bericht über dieses Foto gestolpert, das einen Mann zeigt, der einen Buckelwal direkt neben seinem Boot verpasst, weil er die ganze Zeit damit beschäftigt ist, auf sein Telefon zu starren. #facepalm


(Photo credit: esmith_images/Instagram)

Ich klebe tatsächlich viel zu oft an meinen technischen Geräten, aber das wäre mir nicht passiert!

Da ist die Erinnerung noch zu frisch, wie ich auf den Malediven vor Glück geheult hab, als ich durch eine riesengroße Schule von Riesenmantas geschwommen bin und sie danach vom Boot aus beobachtet hab. Meine Neugier was nun also angeregt, mal etwas weiter zu forschen, wie sowas passieren kann …

In einem anderen Artikel fand ich den Hinweis, dass die Menschen heutzutage „25% weniger Zeit genussvoll in der Natur verbringen als noch vor 20 Jahren.”

Eine legitime Frage dazu ist selbstverständlich auch:

Warum ist das eigentlich wichtig?

Weil wir es nur unterbewusst aufnehmen, wie wir jeden Tag leben – wie wir die tagtäglich die Vorteile der Natur negieren und einfach verdammt viel Gutes verpassen, wenn wir zuviel Zeit im Haus verbringen. Darum!

Wir werden von unserer Umgebung stärker geprägt als wir es wahrnehmen. Es ist erwiesenermaßen tatsächlich so, dass das Erlebnis in der Natur zu sein unseren Geist schärft, unsere Körper fit hält und unsere Seele nährt. Jetzt gut aufgepasst:

Die Natur wirkt auf unseren Geist

Auch wenn es nur für ein paar Minuten ist: Eine Pause von der uns-so-wichtigen-Geschäftigkeit und ein Intermezzo mit der Natur kann die kognitive Gehirnleistung und mentale Stärke positiv beeinflussen. In dieser Studie, in der die Probanden Aufmerksamkeitstests und Gedächtnistests lösen mussten, stiegen die Leistungen um 20% nach einem Spaziergang durch einen Park. Eine geschäftige Straße entlang zu laufen bot im Vergleich dazu keinen Vorteil.

Der Zeitaufwand muss dabei wirklich nicht groß sein, schon kleine Pausen oder sogar der Blick auf natürliche Landschaften wirken beruhigend und fördern die Gehirnleistung. Eine Lösung wäre, den Desktop aufzuräumen und eine hübsche Landschaft aufzuspielen – bei mir präsentiert sich die grazile Strelitzie, aufgenommen in Santa Margherita Ligure. Zurück zum Thema …

Schon Steve Jobs hielt seine Meetings im Gehen ab, und der war ganz schön schlau und hatte spitzen Ideen. Die eine oder andere gute Idee hab ich auch, und daher biete ich nun auch Coaching-Spaziergänge an – nicht nur, weil ich Apple-Fan bin. Dabei bin ich sicherlich weit umgänglicher als Steve Jobs es war. 🙂 Und:

Ausgiebige Spaziergänge bieten große Vorteile für unsere kreativen Leistungen und stärken unsere Fähigkeiten der Problemlösung.

Wenn das mal nicht perfekt für ein Coaching ist!

Dabei sind die positiven geistigen Errungenschaften durch den Aufenthalt in der Natur nicht nur auf Fokus, Kreativität und Problemlösung und damit Leistungsorierentierung begrenzt – die Natur fördert u.a. auch unsere positive Stimmung und unsere Großzügigkeit.

 

Die Natur wirkt auf unseren Körper

Zeit in der Natur zu verbringen tut uns einfach gut, wir fühlen uns entspannt und ich persönlich fühle mich zudem verwöhnt und dankbar, wenn ich einen großen Spaziergang durch den Park, durch Wälder mache oder am Meer entlang gehe.

Die Natur hat die Eigenschaft, den Stress von uns ganz einfach abfallen zu lassen.

Das hat eine Vielzahl an weiteren Vorteilen, wie z.B.:

  • Verstärkte körperliche Energie
  • Verbesserte Selbstheilungskräfte
  • Verminderte Angstzustände
  • Verminderte Muskelverspannung
  • Reduzierte Ausschüttung von Stresshormonen
  • Verstärktes Immunsystem
  • Niedrigerer Puls
  • Niedrigerer Blutdruck
  • Bessere Cholesterinwerte

Viele dieser positiven Wirkungen der Natur auf unseren Körper beeinflussen unseren Geist und vice versa – so entsteht ein sich selbst stützender, gesunder Kreislauf.

Wir könnten diese Vorteile natürlich auch als Luxusobjekte verstehen. Dabei sollten sie die Normalität für uns sein! Es ist essentiell, dass wir Zeit für Pausen und Entspannung einlegen, vor allem in einer natürlichen Umgebung. Als Smartphone-Junkie und in Berlin lebende weiß ich, was das für eine Herausforderung und ich fühle: Wir sind dafür geschaffen, uns regelmäßig in der Natur aufzuhalten und viel zu bewegen. Alles andere macht unglücklich und ungesund.

Die Natur wirkt auf unsere Seele

Dafür hab ich keine wissenschaftlichen Belege, aber den festen Glauben, dass wir dazu geschaffen sind, den Großteil unserer Zeit draußen in der Natur zu verbringen – es ist eine einzigartige Möglichkeit, die Vielseitigkeit und Schönheit unseres Planeten hautnah zu erleben und dabei und damit unsere Seele zu nähren.

Eine lange Wanderung durch die Berge, ein Ausflug in den Gemüsegarten, ein meditativer Blick auf einen Fluss, ein ausführlicher Spaziergang durch den Park, schwimmen im Meer – all diese Aktivitäten ermöglichen es uns, das Tempo im Alltag zu drosseln und uns wieder miteinander und unserer Intuition, unseren Herzen, unserer Seele zu verbinden. Das klingt ganz schön kitschig, und doch ist es so simpel und so wahr.

Die Natur ist unser natürlicher (ha!) und verlässlicher Partner für einen Neustart, für unsere Körper, unseren Geist und unsere Seele. Wenn wir den ganzen Tag drinnen verbringen, verpassen wir die Chance, uns in der Natur zu entspannen und zu stärken.

Du musst jetzt nicht gleich aufs Land ziehen, eine Almhütte hüten oder durch den Dschungel wandern. Ich bin ja eh der Meinung, dass eine wirklich regelmäßige – tägliche – gesunde Angewohnheit weitaus bessere Effekte hat als die große Geste alle paar Wochen oder Monate.

Mein Vorschlag wäre: Geh doch einfach mal raus, eine Runde um den Block und in den nächsten Park, setze dich unter einen Baum und beobachte die Eichhörnchen und mach dort in der Natur einen Mittagsschlaf.

Viele meiner Kunden und ich selbst verfolgen das Ziel, bei Wind und Wetter draußen zu sein und jeden Tag knapp 7 km (etwa 10.000 Schritte) zu laufen. Selbst wenn du nicht jeden Tag dein Schritte-Ziel erreichst: Du verbringst sicherlich mehr Zeit in Bewegung und in der Natur als zuvor.

Sofern du deinen Spaziergang mit einem Coaching verbinden willst: Kein Problem! Seit neuestem coache ich auch im Gehen – in Berlin gern im grünen Kreuzberg oder für alle, die lieber mobil bleiben wollen auch am Telefon oder über Skype. Hier findest du weitere Informationen und kannst bei Interesse direkt deinen Coaching-Spaziergang buchen.

Jetzt bin ich natürlich neugierig: Wo tankst du am besten auf?

Bist du am liebsten am Meer und Strand, im Freibad oder See? Oder eher ein Fan vom Wald, dem Stadtpark oder den Bergen? Ich freue mich auf deine Nachricht, verrate es mir in einem Kommentar.

 

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